Geschäftshaus Bleicherweg 62, Zürich

Das Geschäftshaus am Bleicherweg 62 stammt aus dem Jahre 1978 und wurde deshalb im 2016 einer umfassenden Sanierung unterzogen. Das Gebäude wurde bis auf den Rohbau zurückgebaut. Die alte Metallfassade ersetzte man mit einer Fassade aus Betonelementen.

Das spezielle an der Fassade sind die vorgehängten Fassadenelemente, die teilweise mit aufgesetzten Natursteinplatten aus Nagelfluh das Bild der Fassade charakteristisch prägen. Ein sehr interessantes und spezielles Projekt, dass wir hier verwirklichen durften.

Mehr zum Projekt finden Sie hier.

Neubau Gemeindehaus, Uzwil

Im neuen Gemeindehaus finden um einen lichtdurchfluteten Innenhof erstmals alle Verwaltungseinheiten Uzwils in einem gemeinsamen Gebäude Platz. Die Aussenhülle aus vorgehängten Fassadenelementen der saw umfasst verschiedene Büroeinheiten und Archivräume, eine Empfangshalle mit Schaltern, Sitzungsräumlichkeiten, den Gemeinderatssaal und das Trauungszimmer.

Die helle und freundliche Gestaltung im Inneren des Gebäudes setzt sich auch in der Fassade fort. Die aus weissem Beton vorgefertigten Fassadenelemente bilden dank den teilweise überlappenden Elementfugen eine einheitliche Struktur, die durch die spielerische Anordnung der Fenster mit ihren Metallauskragungen besondere Akzente setzt.

Insgesamt wurden 333 Betonelemente verbaut und schaffen so Räumlichkeiten mit einer Geschossfläche von insgesamt 3’270m2. Die Massivbauweise mit vorgefertigten Betonelementen ermöglichte die Realisierung eines umweltschonenden Gebäudes. Als Energiestadt ist Uzwils Gemeindehaus mit einer kontrollierten Lüftungsanlage ausgestattet und nach dem Minergie-Standard errichtet.

Schulhaus Vinci, Suhr

Den 1. Platz beim Wettbewerb für den Neubau des Primarschulhauses in Suhr holte sich das Architekturbüro pool Architekten in Zürich. Die Schulanlage Dorf befindet sich entlang der Tramstrasse in Suhr. Aufgrund ein Neuorganisation im Schulsystem und der steigenden Schülerzahlen war ein Neubau unumgänglich. Der Neubau liegt zurückversetzt von der Strasse und charakterisiert durch seine strenge Fassadenrasterung den gewünschten Ausdruck eines öffentlichen Gebäudes.

Das viergeschossige, tempelartige Gebäude besteht aus zwei konzentrischen Ringen aus vorfabrizierten Betonstützen und einer expressiven, mittigen Treppenanlage. In den oberen drei Geschossen sind je acht Klassenzimmer, vier Gruppenräume und ein Therapieraum angegliedert. Im Erdgeschoss befindet sich ein Mehrzweckraum, die Lehrerzimmer und die öffentliche Gemeindebibliothek der Stadt Suhr. Die vorausschauende Planung hat für die Zukunft mit der Rasterung und Elementierung des Gebäudes ein weitsichtiges Entwicklungs- und Anpassungspotential für eine höchstmögliche Flexibilität erreicht.

Der repetitive Aufbau und die Vorfabrikation der Betonelemente ermöglichten, trotz knappen Raumverhältnisse und der enge Zeitplan während dem laufenden Schulbetrieb, eine schnelle und effiziente Umsetzung des Bauvorhabens.

Die vorfabrizierten Betonelemente für die Fassade wurden in einem Grauton und mit einer Bretterstruktur erstellt. Dazu im geregelten Raster angeordnet, geben sie dem Gebäude den gewünschten Charakter.

Hier können Sie noch mehr zum Projekt erfahren.

Bodan Areal, Romanshorn

Das rund 4’000 Quadratmeter grosse Bodanareal liegt an zentraler, attraktiver Lage in Romanshorn, unmittelbar neben dem Bahnhof und See. Das fünfgeschossige Wohn- und Geschäftshaus mit Zentrumsfunktion bestehend aus Gewerbe- und Dienstleistungsflächen im Erdgeschoss und 50 Mietwohnungen in den Obergeschossen. Die zweigeschossige, unter Terrain liegende, Parkgarage wird teilweise öffentlich genutzt. Die S-Form des Neubaus ermöglicht zwei begrünte Innenhöfe.

Bei diesem Projekt musste die Fassadengestaltung dem Ortsbild angepasst werden. Dies erreichte man mittels einer zeitlosen Architektur der Max Dudler Architekten aus Zürich, die sich für eine aus hochwertigen Materialien bestehende Fertigbetonelement-Fassade entschieden. Die rund 930 vorgehängten Fertigbetonelemente wurde durch die Firma saw spannbetonwerk ag aus Widnau geliefert. Die Elemente wurden mit dem werkseigenen Gilvucrete-Beton der saw gruppe erstellt. Ein Teil der Oberflächen wurde sandgestrahlt, sodass ein architektonisch interessanter Kontrast entstand. Der Gilvucrete-Beton wird mittels natürlichen Stoffen eingefärbt und erlangt dabei einen warmen und angenehmen Beige-Ton. Die Betonrezeptur wurden zusammen mit der PCI Bauprodukte AG, Master Builders Solutions, entwickelt. Den Produkte-Flyer und weitere Infos dazu finden Sie hier.

Neubau Schuppis 10, St. Gallen

Die K+D Immo AG erstellt neben ihrem bisherigen Immobilien «Schuppis 6 und 8» den Neubau «Schuppis 10».

Das Schuppis 10 besteht aus fünf Geschosse und wird vorwiegend als Bürohaus genutzt.  Um die speziell angeordneten Fenster mit ihren grellen Lüftungsflügel optisch besser zur Geltung zu bringen, setzte man auf vorfabrizierte Betonbrüstungen im klassischen Grau. Insgesamt wurden dabei 210 Fassadenelemente aus Beton und im Inneren total 36 vorgefertigte Treppen montiert.

Transitlager Dreispitz, Münchenstein

Aus dem ehemaligen Lagerhaus entsteht ein Gebäude mit einem neuen innovativen Raumkonzept für Leben und Arbeiten unter einem Dach.

Die bestehende viergeschossige Stahlbetonstruktur wird mit einem dreigeschossigen Leichtbau aufgestockt. Die Aufstockung präsentiert sich in einer städtebaulich markanten Zickzackform. Für die bestehende Gebäudehülle wurde eine hinterlüftete Fassadenkonstruktion geplant.

Die Längsseiten bestehen aus vier Reihen aufgehängte Brüstungselemente. Die Kopfseiten werden durch grossflächige Elemente eingekleidet. Speziell an der Nord-Ostflanke wurde das Wort „TRANSIT LAGER„ in sechs grossflächige Betonelemente erstellt.

Ostschweizer Feuerwehr-Ausbildungszentrum, Bernhardzell

Die Gebäudeversicherungen der Kantone St.Gallen, Thurgau und beider Appenzell haben in Bernhardzell das neue Ostschweizer Feuerwehr-Ausbildungszentrum OFA realisiert. Die Gestaltung der Streiff Architekten GmbH sieht eine graue, in Material und Helligkeit alternierende Fassade vor. Die Aussenfassade besteht auf der gesamten Länge von 72m und der Breite von 15m aus 119 vorfabrizierten Fassadenplatten aus Beton in Abwechslung mit Metall- und Fensterflächen. Die Fassadenplatten mit einer Länge von je 6.9m schaffen dadurch eine klar gegliederte, säulenartige Optik. Das Gebäude dient primär logistischen Zwecken, während ein Brandhaus und eine Plattform für Flüssigbrände spezifisch für Feuerwehrübungen vor allem kantonaler Kurse errichtet wurden.

Dank der Vorfabrikation konnte nicht nur ein schneller Baufortschritt erreicht, sondern auch ein hohe Qualität der Elemente garantiert werden. Durch den hohen Brandwiderstand ist Beton der ideale Werkstoff für die neue Feuerwehrausbildungsanlage.

 

Überbauung Weidenhof, Dietikon

Der Weidenhof – das neueste Wohn-Highlight im Limmatfeld ist im Winter 2016 entstanden. Mit dem einzigartigen Mix aus hervorragender Erreichbarkeit, Innenarchitektur und Entspannung bietet das Limmatfeld die perfekte Mischung aus Urbanität und Natur. Entspannen können Sie sich nicht nur im privaten Innenhof, der zum Verweilen und Beisammensein einlädt, sondern auch am nahen Limmatufer.

Die grosszügigen und hellen Wohnungen bieten Ihnen viel Raum zur persönlichen Entfaltung. Von der charmanten 1 ½ Zimmerwohnung bis zur familienfreundlichen 5 ½ Zimmerwohnung findet sich im Weidenhof für jeden ein passendes Zuhause.

Um dem Gebäude eine warme und freundliche Ausstrahlung zu verleihen wurde die vorgefertigten Fassadenelemente aus der Sorte Flavucrete erstellt.

Überbauung Kronenstrasse, Rorschach

Volumetrie

Das neue Gebäude reagiert auf sein heterogenes Umfeld indem es als kompaktes Volumen ausgebildet ist und die vorhandenen Fluchten aufnimmt. Das Volumen ist nicht nur an der Poststrasse sondern auch am Trischliplatz sowie an der Kronenstrasse präsent. Der Platz wird besser gefasst und die „Hinterhofsituation“ korrigiert. Der Zwischenbau (Nebenbaute) schliesst an den Bestand an und vermittelt zwischen den verschiedenen Höhen. Der Hauptbau nimmt die Höhe des gegenüberliegenden Baukörpers.

Fassade

Das Gebäude reagiert auf seinen privilegierten Standort im Stadtkern indem es mit einer traditionellen Lochfassade arbeitet. Diese zeigt sich als eine gerasterte Komposition mit regelmässigen Öffnungen und klassischer Ordnung (Sockel – Körper – Abschluss). Um die einheitliche Wirkung der Fassade zu verstärken sind die Loggien mit Schiebefenstern ausgestattet, welche eine Nutzung als Wintergarten ermöglichen. Alle Seiten haben einen direkten Bezug zum öffentlichen Raum. Sogar die Fassade zum „Hinterhof“ ist von der Hauptstrasse einsehbar. Somit werden alle Seiten gleich behandelt (ohne Orientierungshierarchie). Die klassische Ordnung spiegelt sich in den Proportionen und Positionen der Öffnungen wieder. Diese wirken durch eine spezielle Ausbildung der geschlossenen Fassadenelemente nach oben immer grösser. Sie werden asymmetrisch an die Ecken verschoben, wodurch sich über die Abwicklung eine windmühlenartige Anordnung ergibt, welche die Ecken optisch auflöst. Wie im Rorschacher Stadtkern traditionell üblich wurde eine massive, leicht strukturierte Fassade gewählt. Als Material sind gesäuerte Betonelemente verwendet worden.

Grundrissstruktur

Aufgrund des fast quadratischen Grundrisses, der tragenden Aussenhülle und des zentral angeordneten Kerns ist die Statik auf einfache Weise gelöst. Alle Erschliessungen, sowohl Haustechnik als auch Treppe und Aufzug, sind im Kern zusammengefasst. Konsequenterweise wurden alle Sanitärräume an diesen Kern angeschlossen. Dies garantiert eine maximale Flexibilität des restlichen Grundrisses und gewährleistet darüber hinaus die Homogenität der Fassadenöffnungen, an die nun ausschliesslich Aufenthaltsräumen anschliessen.

Freihof Areal, Altstätten

Das Freihof Areal liegt am Ostrand der historischen Altstadt und dem neuen Bahnhofplatz von Altstätten. Das Wohn- und Geschäftshaus begrenzt zusammen mit dem neuen Rathaus den Rathausplatz und bildet einen markanten Auftakt zur Altstadt und zur Marktgasse von Altstätten. Im Erd- und Sockelgeschoss des neuen Geschäftshauses befinden sich attraktive und flexibel gestaltbare Verkaufsflächen für Handel, Gastronomie und Dienstleistungen. Das 1. und 2. Geschoss bietet Flächen von 500 bis 350m2 für Büros und Dienstleistungen. Im 3. und 4. Obergeschoss sind moderne Wohnungen mit einem überaus hochwertigen Ausbaustandard entstanden.

Vom öffentlichen Innenhof, welcher den Rathausplatz mit der Churerstrasse verbindet, sind die Flächen für Detailhandels- und Dienstleistungsnutzungen zu allen Etagen zugänglich. Die Zufahrt zur gemeinsamen Tiefgarage mit dem Rathaus erfolgt über die Ringgasse.

Der Neubau wurde über alle Geschosse in massiver Bauart erstellt. Die Sichtbetonfassade ist vorgehängt und hinterlüftet. Die Innenhoffassaden sind mit einer verputzten Aussenwärmedämmung versehen. Grosszügige Fensterflächen belichten die Geschäfts- und Wohnräume. Das Gebäude wurde im Minergie-Standard ausgeführt. Die Geschäftsflächen können belüftet und klimatisiert werden. Die Wohnungen sind mit einer kontrollierten Lüftung ausgestattet.

Der qualitativ hohe Baustandard, die gute und zentrale Lage und die architektonische Qualität machen die Überbauung Freihof Areal zu einem nachhaltigen Projekt und Vorzeigeobjekt für innovative Stadtplanung.