Freihof Areal, Altstätten

Das Freihof Areal liegt am Ostrand der historischen Altstadt und dem neuen Bahnhofplatz von Altstätten. Das Wohn- und Geschäftshaus begrenzt zusammen mit dem neuen Rathaus den Rathausplatz und bildet einen markanten Auftakt zur Altstadt und zur Marktgasse von Altstätten. Im Erd- und Sockelgeschoss des neuen Geschäftshauses befinden sich attraktive und flexibel gestaltbare Verkaufsflächen für Handel, Gastronomie und Dienstleistungen. Das 1. und 2. Geschoss bietet Flächen von 500 bis 350m2 für Büros und Dienstleistungen. Im 3. und 4. Obergeschoss sind moderne Wohnungen mit einem überaus hochwertigen Ausbaustandard entstanden.

Vom öffentlichen Innenhof, welcher den Rathausplatz mit der Churerstrasse verbindet, sind die Flächen für Detailhandels- und Dienstleistungsnutzungen zu allen Etagen zugänglich. Die Zufahrt zur gemeinsamen Tiefgarage mit dem Rathaus erfolgt über die Ringgasse.

Der Neubau wurde über alle Geschosse in massiver Bauart erstellt. Die Sichtbetonfassade ist vorgehängt und hinterlüftet. Die Innenhoffassaden sind mit einer verputzten Aussenwärmedämmung versehen. Grosszügige Fensterflächen belichten die Geschäfts- und Wohnräume. Das Gebäude wurde im Minergie-Standard ausgeführt. Die Geschäftsflächen können belüftet und klimatisiert werden. Die Wohnungen sind mit einer kontrollierten Lüftung ausgestattet.

Der qualitativ hohe Baustandard, die gute und zentrale Lage und die architektonische Qualität machen die Überbauung Freihof Areal zu einem nachhaltigen Projekt und Vorzeigeobjekt für innovative Stadtplanung.

Schulhaus Kreuzbühl, Zürich

Das diesen Sommer erneuerte und erweiterte Schulhaus Kreuzbühl befindet sich in zentraler, städtischer Lage – in unmittelbarer Nähe zum Bahnhof Stadelhofen. Geprägt ist die Umgebung durch die Auflösung des Blockrandes.

Drei Solitäre begrenzen die durchgrünte, parkähnliche, an den Strassenraum stossende Umgebung. Als gleichwertiges Element in dieser Reihe alleinstehender Körper, die zusammen eine Art „Perlenkette“ bilden, fügt sich der Neubau in den städtebaulichen Kontext ein.

Mit zwei markanten Vorsprüngen setzt er strassenseitig das Thema der gestaffelten Fassade fort. Er adaptiert und entwickelt die vorgefundene Grundrissstruktur weiter und schafft damit eine homogene, in sich logische Anlage.

Die Klassenzimmer orientieren sich dabei konsequent zur das Schulhaus umgebenden Parklandschaft. Dadurch verringert sich die Lärmbelastung und die Unterrichtsräume erhalten mittels ihrer strassenabgewandten Disposition das für den Lernbetrieb günstige Südwestlicht.

Innerhalb der klaren Fassadenrasterung sorgen die grosszügig geöffneten Erschliessungs- und Aufenthaltszonen für eine enge Verzahnung von Stadtraum und Schule.

Forum Z, Zürich

Das Projekt Forum Z ist Teil der Gesamtüberbauung Kulturpark Zürich-West. Die Projekte folgen den Prinzipien der Agenda 21 für eine nachhaltige Entwicklung auf der Basis von zukunftgerichteten vielfältigen Nutzungen sowie einer umweltgerechten und sozialverantwortlichen Architektur.

Im Auftrag der Hamasil Stiftung Zürich als Initiantin des Forum Z entstanden zwei Bürogebäude mit je rund einer Geschossfläche von 4’650m2. Diese wurden kostengünstig an Non-Profit-Organisationen aus den Bereichen Erziehung, Soziales, Kultur und Umwelt vermietet.

Abmessungen und Setzung der beiden sechsgeschossigen Gebäude mit Attika sind im ergänzenden Gestaltungsplan Escher Wyss festgelegt. Ihre Grundstruktur besteht aus einem Erschliessungs- und Installationskern und einer darum herum ringförmig angelegten, flexibel unterteilbaren Nutzungsschicht. Die wabenartig angeordneten, vorfabrizierten Betonelemente der Fassade repräsentieren durch ihre augenfällige Lebendigkeit die Institution und die vielfältige Ausrichtung der Mieterschaft. Der mineralische Ausdruck der Betonoberflächen verspricht eine robuste Präsenz in einer heterogenen, oft anonym anmutenden Geschäftsumgebung.

Die spezielle Musterung der rund 230 vorgehängten Fassadenelemente aus Beton erhielten die Elemente durch den Einsatz von Strukturmatrizen. Das Negativ der Musterung befindet sich in den jeweiligen Schalungselementen. Nach dem Betonieren und Ausschalen der Fassadenelemente erscheinen die Betonelemente in ihrem ganz eigenen Charakterkleid, dass beim Betrachten beinahe an eine Blumenwiese erinnert.

Mehr als Wohnen, Hunzikerareal, Zürich

Das Hunziker Areal in Zürich-Leutschenbach ist das erste Projekt der Baugenossenschaft „Mehr als Wohnen“. Das 41’000 Quadratmeter grosse Areal war früher Standort der Betonfabrik Hunziker. Im kollektiven Gedächtnis ist Leutschenbach noch heute als Industrie- und Gewerbezone festgeschrieben und die Entwicklung zum Wohnstandort ist nicht zuletzt auch mit mentalen Barrieren konfrontiert. Doch diese Herausforderung hat sich die Baugenossenschaft „Mehr als Wohnen“ zur Tugend gemacht und sich nicht weniger vorgenommen, als zum Leuchtturm im wachsenden Zürich-Nord und zum neuen Identitätsträger von Leutschenbach zu werden.

2010 konnte die Baugenossenschaft „Mehr als Wohnen“ das Hunziker Areal im Baurecht übernehmen. Hier sollte ein exemplarischer Genossenschaftsquartierteil entstehen, der alles bietet, was es zum Wohnen, Leben und Arbeiten braucht. Seit 2014/2015 bietet das Hunziker Areal Wohnraum für 1’200 Personen und etwa 150 Arbeitsplätze.

„Mehr als Wohnen“ gibt Antworten auf veränderte Wohnbedürfnisse und gesellschaftlichen Wandel. Mit Wohnungen für altbewährte und neue Wohnformen, zumietbaren Wohn- und Arbeitszimmern, einem breiten Angebot an Allmendräumen und Freizeitinfrastruktur schaffen wir langfristige Wohnperspektiven mit Entwicklungspotenzial.

Unsere Vision ist die 2000-Watt-Gesellschaft. Energieeffiziente Gebäude, neue Technologien und wenig Autos unterstützen einen umweltschonenden Lebensstil und sparen Ressourcen. Wir legen Wert auf hochwertige Architektur, auf Qualität in der Bauausführung und auf Nachhaltigkeit im Unterhalt der Gebäude.

Mitwirkungsprozesse, demokratische Mitgliederrechte und eine Vielfalt von Lebensrealitäten unter den Bewohnenden tragen zur sozialen Nachhaltigkeit bei. Auf dem Hunziker Areal gehört eine hohe Diversität hinsichtlich Alter, Herkunft und ökonomischem sowie beruflichem Hintergrund zum gelebten Alltag.

Fachhochschule, St. Gallen

Das Gebäude befindet sich an zentraler Lage am Hauptbahnhof mit optimaler Anbindung an den öffentlichen Verkehr. Der Bau besteht aus vier Untergeschossen und einem fünfgeschossigen Sockelgebäude, aus dem sich ein rund 65 Meter hoher Turm erhebt.

Das Sockelgebäude dient dem Schulunterricht. Im Erdgeschoss befinden sich die Hörsäle, Foyer, Küche mit Mensa und eine Cafeteria. In den vier Obergeschossen befinden sich die Unterrichtsräume und eine Mediathek mit Arbeitsplätzen für die Studierenden. Die Dachterrasse auf dem Sockelgebäude ist begrünt und dient als Aufenthaltsbereich für Studierende und Mitarbeitende. Im 14-geschossigen Büroturm sind die Räume der Institute und der Verwaltung sowie die Arbeitsbereiche der Dozierenden angeordnet. Die zusammen mit der Stadt St. Gallen und der Cityparking AG geplanten vier Untergeschosse umfassen ein öffentliches Parkhaus mit 320 Parkplätzen, eine Autovorfahrt für Bahnkunden und eine bewachte Fahrradstation mit direkter Anbindung an die SBB-Unterführung.

Das Gebäude wurde aus rund 2000 Sandwich-Fassadenelementen erstellt mit unserem Flavucrete-Farbbeton.

Einkaufszentrum Rosenberg, Winterthur

Der Rosenberg tritt als markanter Solitärbau in der nördlichen Stadteinfahrt von Winterthur in Erscheinung. Das Einkaufszentrum mit darüber liegenden Wohnungen soll die Stadtentwicklung an der peripheren Lage anstossen.

Das Gebäude ist ein homogener Körper, ein identitätsstiftender Monolith mit Ausfurchungen. Die homogene Haut aus „perlendem“ Beton überzieht alle Volumen und stärkt das einheitliche Erscheinungsbild. Dazu kontrastiert der gelbgrüne Farbton der horizontalen, präzise gesetzten Einschnitte. Die Wohnriegel zeichnen in gestalterischer Kontinuität mit dem Sockel die Silhouette des Baukörpers ab. Durch die unregelmässige Geometrie entstehen in der Fläche drei unterschiedliche durchgehende Aussenräume.

Die spezielle Betonoberfläche mit der Noppenstruktur geben dem Gebäude einen einzigartigen und unverkennbaren Charakter.

Weingut Schmidheiny, Heerbrugg

Das Weingut Schmidheiny in Heerbrugg baute ihr bestehendes Produktionsgebäude um, respektive aus, um einen modernen Degustations- und Verkaufsbereich. Die Architektur und Bauleitung wurde durch das Architekturbüro Hautle + Partner AG in Widnau ausgeführt. Für die gesamte Garten- und Aussengestaltung war der international renommierte Landschaftsarchitekt Enzo Enea aus Rapperswil-Jona verantwortlich.

Das Weingut Schmidheiny war ein sehr spannendes, einzigartiges und herausforderndes Projekt. Die Geometrie und das Gewicht der einzelnen Elemente liess unser Team an den Rand des Machbaren kommen. Die Lasten mussten in den unterschiedlichen Elementformen korrekt abgeleitet werden. Den speziellen Gewölbeelementen ging ein aufwendiger Schalungsbau voraus. An den Gewölbekeller waren zudem hohe klimatische Anforderungen gestellt. Sämtliche Leitungen und Kanäle mussten in die Elemente eingeplant und eingelegt werden, damit sie später nicht sichtbar sind. Die dunkelbraune Betonfarbe sollte zudem die Betonelementen charakteristisch an „Rebstöcke“ erinnern. Die Elemente wurden zudem gestockt, was ihnen den lebendigen Charakter verleiht.

Die Anforderungen, der spezielle Schalungsbau sowie die Produktion und Anlieferung der einzelnen Elemente, bei welchen so gut wie keines dem anderen gleicht, stellte unser Team vor eine nicht alltägliche Herausforderung. Doch das Resultat darf sich mehr als sehen lassen.

Hier gelangen Sie direkt zur Webseite des Weingutes Schmidheiny und erfahren noch mehr.