Clientis Biene Bank, Altstätten SG

Am 14. Februar 2022 öffnete die neue Bank ihre Türen für die Kundschaft am neuen Standort an der Rorschacherstrasse 9 in Altstätten. Der imposante Bau mit seiner klaren Struktur in eingefärbtem Beton (Beigeton) fällt deutlich auf. Durch das Oberflächenspiel mit teils gesäuerten Betonoberflächen bekommt die Betonfassade eine interessante Tiefenwirkung.

Baustellen-Highlights:

  • vorgängiges Stellen einer Musterfassade
  • eingefärbter Beton (Farbbeton) – Elemente teilweise gesäuert
  • rund 90 Elemente (Rahmen-, Stützen-, Eck-, Brüstungs-, Dachrand- und Sockelelemente)

Erfahren Sie hier auf der Webseite des Architekten mehr zum Bau.

Cristal, Biel

Das neue Alters- und Pflegeheim „Cristal“ bietet 72 Heim- und Pflegeplätze und 24 Ein- und Zweizimmerwohnungen mit höchsten Qualitätskriterien. Dazu gehört auch ein Restaurantbetrieb mit einem grossen Speisesaal der auch für die Öffentlichkeit zugänglich ist. Das alte „Cristal“ würde 1970 als Wohnheim mit Hotelcharakter und Restaurant gebaut. Im Jahre 1988 wurde das damalige Heim aufgrund grosser Nachfrage in ein Alters- und Pflegeheim umgewandelt. Da es den aktuellen Anforderungen nicht mehr gerecht wurde, entschied man sich für einen Neubau. Dem 32 Millionen-Projekt stimmte der Stadtrat am 19. August 2015 zu.

Die neue, viergeschossige Anlage bildet am Fusse des bestehenden Hochhauses eine Art zweiflüglige Sockelpartie. Das Volumen gliedert sich in einen süd- und westseitig orientierten Zimmertrakt, in denen sich die entsprechenden Pflegeeinrichtungen befinden. Im Erdgeschoss findet das öffentliche Leben statt. Dies zeichnet sich parkseitig in einem Aussensitzbereich ab. Der innenliegende, hofartige Raum zwischen bestehendem Hochhaus und angrenzendem Neubau bildet einen entsprechend intimeren, von Einblicken abgewandten Aussenraum, welcher den Bewohnern zukünftig ruhige und in der Sommerhitze schattige Aufenthaltsplätze garantiert. Die Pflegezimmer besetzen in je einer Serie von 11, beziehungsweise 14 Zimmern die Süd- und Westseite der winkelförmigen Anlage. Eine Korridorschicht vermittelt im Innenraum zwischen der Park- und Strassenseite sowie dem zentralen Innenhof. Entlang dieser Hauptausrichtungen bieten differenziert ausgebildete Nischen mit Sitzmöglichkeiten und ein entsprechender Hauptaufenthaltsraum an der südwestlichen Ecke qualitätsvolle Aufenthalts- und Rückzugsorte.

Die saw spannbetonwerk ag durfte die rund 620 vorgehängten Fassadenelemente aus Beton planen, herstellen und montieren. Die Betonelemente wurden mit Strukturmatrizen erstellt, was dem Gebäude einen individuellen Charakter verleiht. Der Architekt entschied sich für unseren Flavucrete-Farbbeton, der durch den Zusatz von gelbem Jurakalk einen angenehm, warmen Beigeton aufweist.

Neugestaltung Bahnhofstrasse, Widnau

Ankerprojekt in Widnau war die Neugestaltung der Bahnhofstrasse. Nicht nur normaler Beton für den Strassenbau war gefordert, sondern eine ganze Platte an Spezialitäten. So wurden beispielsweise die Kreiseleinfahrten in Schwarz eingefärbtem Beton, der teilweise auch mit Kunststofffassern verstärkte wurde, erstellt. Die Zwischenräume der Gehwege wurden mittels FT-beständigem Weissen Beton gegossen. Zudem wurden alle Randsteine bei uns im Werk vorgefertigt, welche ebenfalls mit FT-beständigem Weissen Beton erstellt wurden. Eine weitere Spezialität waren die Baumgrubenelemente für die rund 60 Bäume die angepflanzt wurden.
Die Anforderungen an den Verkehrsflächenbeton waren ebenfalls gegeben. So mussten beispielsweise spezielle Biegezugfestigkeiten erreicht werden. Für die beiden Kreisel, welche die Bahnhofstrasse verbinden, wurden anspruchsvolle Rundelemente in unserem Werk vorgefertigt.

Bodan Areal, Romanshorn

Das rund 4’000 Quadratmeter grosse Bodanareal liegt an zentraler, attraktiver Lage in Romanshorn, unmittelbar neben dem Bahnhof und See. Das fünfgeschossige Wohn- und Geschäftshaus mit Zentrumsfunktion bestehend aus Gewerbe- und Dienstleistungsflächen im Erdgeschoss und 50 Mietwohnungen in den Obergeschossen. Die zweigeschossige, unter Terrain liegende, Parkgarage wird teilweise öffentlich genutzt. Die S-Form des Neubaus ermöglicht zwei begrünte Innenhöfe.

Bei diesem Projekt musste die Fassadengestaltung dem Ortsbild angepasst werden. Dies erreichte man mittels einer zeitlosen Architektur der Max Dudler Architekten aus Zürich, die sich für eine aus hochwertigen Materialien bestehende Fertigbetonelement-Fassade entschieden. Die rund 930 vorgehängten Fertigbetonelemente wurde durch die Firma saw spannbetonwerk ag aus Widnau geliefert. Die Elemente wurden mit dem werkseigenen Gilvucrete-Beton der saw gruppe erstellt. Ein Teil der Oberflächen wurde sandgestrahlt, sodass ein architektonisch interessanter Kontrast entstand. Der Gilvucrete-Beton wird mittels natürlichen Stoffen eingefärbt und erlangt dabei einen warmen und angenehmen Beige-Ton. Die Betonrezeptur wurden zusammen mit der PCI Bauprodukte AG, Master Builders Solutions, entwickelt. Den Produkte-Flyer und weitere Infos dazu finden Sie hier.

Kino Madlen, Heerbrugg

Das Rheintaler Kulturzentrum Kino Madlen in Heerbrugg unter der Führung von Pascal und Aldo Zäch hat im Jahr 2016 einen umfassenden Erweiterungsbau realisiert. Ein puristischer neuer Kulturraum für Firmenausstellungen, Events, Feste oder für einen Restaurantbetrieb ergänzt den historischen Kinosaal. Der 10×10 Meter grosse weisse Kubus wurde nach den Plänen von Architekt Hubert Bischoff mittels sawArcticcrete erstellt.

Der Beton der Sorte Albacrete zeichnet sich durch eine schneeweisse und glatte Oberfläche aus. Deshalb kann er mittels LED-Technik in jeder beliebigen Farbe beleuchtet werden. In Zusammenarbeit mit dem örtlichen Baumeister der Gautschi AG, St.Margrethen, wurde das Betonrezept so gewählt, dass eine nahezu porenfreie Oberfläche erreicht werden konnte. Die dadurch entstandenen schneeweissen Linien geben dem Gebäude ein einmalig stilvolles Erscheinungsbild.

Abdankungshalle, Oberriet

Die Gemeinde Oberriet legte an der Bürgerversammlung vom 1. April 2016 den Bau einer neuen Aufbahrungs- und Abdankungshalle zur Abstimmung vor. Das genehmigte Projekt von Tom Munz Architekt, St.Gallen, welches den Ausschreibungswettbewerb gewonnen hatte, sah ein einstöckiges Gebäude mit einer beigen Jura-Kalkfassade und vielen Holzarbeiten im Innern vor.

Bereits zu Beginn der Projektphase haben sich die Verantwortlichen nach einer geeigneten Betonsorte für die beige Fassade umgesehen, die eine gewisse Wärme ausstrahlen soll. Die Wahl fiel schliesslich auf den Beton der Sorte Flavucrete, welcher dem Gebäude einen stil- und würdevollen Mantel verlieh. Auch im Innern, wo sich unter anderem zwei Aufbahrungszimmer befinden, sorgt die Farbgebung für eine pietätsvolle Atmosphäre. Zusammen mit dem Baumeister der Kühnis AG, Oberriet wurde das Rezept des Betons genauestens auf die Transportdistanz und die optimale Verarbeitbarkeit vor Ort angepasst. Damit die Aussenhülle durch das gelbliche Korn zu voller farblicher Geltung gelangt, wurde der Beton zudem gestockt.

Dank der jahrelangen Erfahrung in der Herstellung und dem Vertrieb von Spezialbeton konnte das Gebäude trotz straffem Terminplan pünktlich eröffnet und feierlich der Bevölkerung übergeben werden.

Transitlager Dreispitz, Münchenstein

Aus dem ehemaligen Lagerhaus entsteht ein Gebäude mit einem neuen innovativen Raumkonzept für Leben und Arbeiten unter einem Dach.

Die bestehende viergeschossige Stahlbetonstruktur wird mit einem dreigeschossigen Leichtbau aufgestockt. Die Aufstockung präsentiert sich in einer städtebaulich markanten Zickzackform. Für die bestehende Gebäudehülle wurde eine hinterlüftete Fassadenkonstruktion geplant.

Die Längsseiten bestehen aus vier Reihen aufgehängte Brüstungselemente. Die Kopfseiten werden durch grossflächige Elemente eingekleidet. Speziell an der Nord-Ostflanke wurde das Wort „TRANSIT LAGER„ in sechs grossflächige Betonelemente erstellt.

Überbauung Weidenhof, Dietikon

Der Weidenhof – das neueste Wohn-Highlight im Limmatfeld ist im Winter 2016 entstanden. Mit dem einzigartigen Mix aus hervorragender Erreichbarkeit, Innenarchitektur und Entspannung bietet das Limmatfeld die perfekte Mischung aus Urbanität und Natur. Entspannen können Sie sich nicht nur im privaten Innenhof, der zum Verweilen und Beisammensein einlädt, sondern auch am nahen Limmatufer.

Die grosszügigen und hellen Wohnungen bieten Ihnen viel Raum zur persönlichen Entfaltung. Von der charmanten 1 ½ Zimmerwohnung bis zur familienfreundlichen 5 ½ Zimmerwohnung findet sich im Weidenhof für jeden ein passendes Zuhause.

Um dem Gebäude eine warme und freundliche Ausstrahlung zu verleihen wurde die vorgefertigten Fassadenelemente aus der Sorte Flavucrete erstellt.

Weisser Würfel, Vaduz

Bereits vor Jahren begeisterte das Kunstmuseum Liechtenstein mit einem schwarzen Monolithen. Nun wurde 2014/15 das Pendant, ein „weisser Würfel“ direkt nebenan realisiert.

Bereits früh in der Projektphase konnten wir einen umsetzbaren Vorschlag für die weisse Fassade präsentieren.

Der aus Lasa (I) stammende Marmor mit einem Grösstkorn von über 60mm wurde abgerundet bei uns angeliefert und für die Betonvearbeitung vorbereitet. Zusammen mit dunklem Rheinkies und Weisszement wurde dieser zu Transportbeton gemischt.

Aufgrund der engen Platzverhältnisse auf der Baustelle in Vaduz, musste der weisse Beton „just in time“ angeliefert werden. Weil die Höhe der zu betonierenden Wände sehr hoch war, musste zudem eine weich-plasitische Konsistenz gewählt werden, was uns durch die weite Transportdistanz vor eine Herausforderung stellte.

Dank dem grossen Know-How und der guten Zusammenarbeit mit dem Baumeister konnte eine einwandfreie Belieferung garantiert werden und das Resultat darf sich sehen lassen.

Überbauung Kronenstrasse, Rorschach

Volumetrie

Das neue Gebäude reagiert auf sein heterogenes Umfeld indem es als kompaktes Volumen ausgebildet ist und die vorhandenen Fluchten aufnimmt. Das Volumen ist nicht nur an der Poststrasse sondern auch am Trischliplatz sowie an der Kronenstrasse präsent. Der Platz wird besser gefasst und die „Hinterhofsituation“ korrigiert. Der Zwischenbau (Nebenbaute) schliesst an den Bestand an und vermittelt zwischen den verschiedenen Höhen. Der Hauptbau nimmt die Höhe des gegenüberliegenden Baukörpers.

Fassade

Das Gebäude reagiert auf seinen privilegierten Standort im Stadtkern indem es mit einer traditionellen Lochfassade arbeitet. Diese zeigt sich als eine gerasterte Komposition mit regelmässigen Öffnungen und klassischer Ordnung (Sockel – Körper – Abschluss). Um die einheitliche Wirkung der Fassade zu verstärken sind die Loggien mit Schiebefenstern ausgestattet, welche eine Nutzung als Wintergarten ermöglichen. Alle Seiten haben einen direkten Bezug zum öffentlichen Raum. Sogar die Fassade zum „Hinterhof“ ist von der Hauptstrasse einsehbar. Somit werden alle Seiten gleich behandelt (ohne Orientierungshierarchie). Die klassische Ordnung spiegelt sich in den Proportionen und Positionen der Öffnungen wieder. Diese wirken durch eine spezielle Ausbildung der geschlossenen Fassadenelemente nach oben immer grösser. Sie werden asymmetrisch an die Ecken verschoben, wodurch sich über die Abwicklung eine windmühlenartige Anordnung ergibt, welche die Ecken optisch auflöst. Wie im Rorschacher Stadtkern traditionell üblich wurde eine massive, leicht strukturierte Fassade gewählt. Als Material sind gesäuerte Betonelemente verwendet worden.

Grundrissstruktur

Aufgrund des fast quadratischen Grundrisses, der tragenden Aussenhülle und des zentral angeordneten Kerns ist die Statik auf einfache Weise gelöst. Alle Erschliessungen, sowohl Haustechnik als auch Treppe und Aufzug, sind im Kern zusammengefasst. Konsequenterweise wurden alle Sanitärräume an diesen Kern angeschlossen. Dies garantiert eine maximale Flexibilität des restlichen Grundrisses und gewährleistet darüber hinaus die Homogenität der Fassadenöffnungen, an die nun ausschliesslich Aufenthaltsräumen anschliessen.